Radtour im Aostatal und Piemont

Auf der mittelalterlichen Frankenstraße durch Norditalien in 8 Tagen / 7 Nächten ab 650,- €
Radtour im Aostatal und Piemont
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Aostatal

Unsere Radtour durch den Nordwesten Italiens führt Sie entlang des alten Pilgerwegs von Canterbury nach Rom durch das landschaftlich dramatische Aostatal und das nordöstliche Piemont bis in die lombardische Kunststadt Pavia am Ufer des Po. Überraschend flach führt die Strecke von den höchsten Alpengipfeln bis in die unendlichen Weiten der Reisfelder in der brettebenen Poebene. Gegensätzlicher könnten die landschaftlichen Eindrücke kaum noch sein. Und natürlich kommt in diesem uralten Kulturland auch die Kunst nicht zu kurz. Diese Radtour im Aostatal ist auch für Ungeübte gut zu radeln.

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1. Tag
Aosta

Individuelle Anreise nach Aosta

Aosta ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz im nordwestlichsten Zipfel Italien. Die kleinste Provinz Italiens besteht praktisch nur aus einem Tal, umgeben von berühmten Alpengipfel, wie dem Mont Blanc, dem Matterhorn oder dem Gran Paradiso. Aostas Altstadt wird bis heute fast vollständig von seiner mittelalterlichen Stadtmauer umgeben. Auch die Römer haben hier deutliche Spuren hinterlassen: Triumphbogen, Amphitheater, zwei Römerbrücken und das Stadttor Porta Praetoria sind nur die wichtigsten.
Übernachtung in Aosta

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2. Tag
Mount Blanc

Aosta - Saint-Vincent, ca. 42 km

Zu Füßen der Bergriesen der Walliser Alpen und der Grajischen Alpen radeln Sie entlang der Dora Baltea durch das Aostatal. Immer wieder bieten sich atemberaubende Blicke auf die vergletscherten Gipfel, auf stolze Burgen und sonnengegerbte Bergdörfer. In Saint-Vincent zweigt ein Seitental nach Breuil-Cervinia ab. Der traditionsreiche Wintersportort ist über Seilbahnen mit Zermatt verbunden und liegt direkt zu Füßen des Matterhorns. In Saint-Vincent gibt es ein berühmtes Spielkasino.
Übernachtung in Saint-Vincent

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3. Tag
Fort Bard

Saint Vincent - Pont Saint Martin, ca. 45 km

Nach Saint-Vincent knickt das bisher strikt von West nach Ost verlaufende Tal abrupt nach Süden ab und verengt sich merklich. Himmelhoch ragen die Felswände links und rechts der Route auf. Mächtige Forts zeugen von unsicheren Zeiten. So wurde die Festung von Bard einst von Napoleon auf seinen Italienfeldzügen zerstört. Das darunter liegenden Dorf zählt zu den schönsten Italiens. In Pont-Saint-Martin spannt sich bis heute eine Römische Brücke über einen wilden Bergbach.
Übernachtung in Pont-Saint-Martin

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4. Tag
Lago di Viverone

Pont Saint Martin – Lago di Viverone, ca. 51 km

Allmählich weitet sich das Aostatal wieder. Vor Ivrea öffnet sich das bisher so dramatische Tal schlagartig in die heitere, offene Landschaft des nordöstlichen Piemont. Ivrea ist ein nettes Landstädtchen am nördlichen Rand der Poebene. Bekannt ist es vor allem für eine geologisch interessante Hügelkette, die durch den eiszeitlichen Gletscher des Aostatals aufgeschoben wurde. Dort liegt auch das Ziel des Tages, der beliebte Freizeitzentrum am Lago di Viverone.
Übernachtung am Lago di Viverone

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5. Tag
Reisfeld bei Vercelli

Lago di Viverone - Vercelli, ca. 55 km

Am heutigen Tag taucht die Via Francigena entgültig in die Poebene ein. Ein paar letzte kräftige Tritte und schon radeln Sie völlig unangestrengt zwischen den Reisfeldern Vercellis auf die alte Bischofsstadt zu. Herz des größten Umschlagsplatzes für Reis in Europa, ist die von mit bunten Farben gekalkten Häusern umgebene Piazza Cavour. Die Basilica Sant’Andrea mit ihrem markanten freistehende Campanile am Rand der Altstadt gilt gar als das bedeutendste romanisch-gotische Bauwerk Norditaliens.
Übernachtung in Vercelli

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6. Tag
Vegevano

Vercelli - Vigevano, ca. 40 km

Es ist immer wieder ein Augenschmaus, wenn sich die schneebedeckten Alpengipfel am Horizont in den bewässerten Reisfeldern der Poebene spiegeln. Vergessen sie bloß nicht Ihren Fotoapparat!  Die Reise geht durch die nördliche Lomellina, vorbei an Backsteinkirchen und kleinen Herrenhäusern nach Vigevano. In der Schuhstadt begeistert die rechteckige Piazza Ducale,. Sie ist umgeben von prachtvollen Renaissancebauten. Inmitten der verwinkelten Altstadtgassen überrascht das weitläufige Castell Sforzesco.
Übernachtung in Vigevano

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7. Tag
Pavia

Vigevano - Pavia, ca. 43 km

Heute radeln Sie am Ufer des Ticino entlang nach Pavia. Der Fluss hat nicht nur dem Schweizer Kanton seinen Namen gegeben, an seinen Ufern begann auch der Untergang Römischer Truppen gegen die Armeen Hannibals im zweiten Punischen Krieg. Das ursprüngliche Flusstal wurde 1974 zum ersten regionalen Naturpark Italiens erklärt. In Pavias Altstadt ist Tausendjährige Basilika San Michele Maggiore das bedeutendste Bauwerk. Überragt wird sie aber von der achteckigen Domkuppel, der drittgrößten Italiens.
Übernachtung in Pavia

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8. Tag
Restaurantschiffe am Ticino

Individuelle Abreise oder Verlängerung

Nach dem Frühstück ist Ihre Radtour im Aostatal und Piemont leider schon zu Ende. Gerne verlängern wir aber auch Ihren Aufenthalt in Pavia oder Aosta

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Kurzinfo für den Radurlaub im Aostatal
  • Start / Ziel
    Aosta / Pavia
  • Dauer
    8 Tage, 7 Nächte
  • Länge
    ca. 280 km
  • Tagesstrecken
    zwischen 40 und 51 Radkilometer
  • Streckenprofil
    Die Strecke verläuft größtenteils flach, einige kleine Hügel sind von Aosta bis nach Lago di Viverone zu bewältigen, kurze Strecken sind auf Feldwegen zu fahren
  • Rückreise nach Aosta:
    In Eigenregie mit der Bahn, Verbindungen 1-2 stündlich, 2x umsteigen, Dauer ca. 4,5 Stunden, Kosten ca. 20 € / Person
    Kleinbustransfer täglich inkl. Rad